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Stichwort:

- C -

Call. Bezeichnung für eine Kaufoption bzw. Kaufoptionsscheine (Call-Warrants). Der Call verbrieft das Recht zum Kauf eines bestimmten Basisinstruments innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem vorher festgelegten Basispreis

Cap. Ein Cap stellt ein vertraglich handelbares Recht auf einen im voraus festgelegten Höchstzinssatz dar, dem ein bestimmter Referenzzinssatz zu Grunde liegt. Steigt der Refernzzins über den festgelegten Höchstzins, so macht der Käufer von seinem Ausübungsrecht Gebrauch und erhält die entsprechende Zinsdifferenz. Auf diese Weise kann sich der Käufer gegen zu niedrige Zinsen absichern, partizipiert aber gleichzeitig an steigenden Zinsen.

Capped-Warrants. Capped-Warrants sind Optionsscheine mit begrenzten Gewinnmöglichkeiten. Der Anleger kann nur bis zu einem bestimmten, vorher fixierten, Marktpreis (Cap) von steigenden oder fallenden Kursen profitieren.

Cash-Flow. Der Cash-Flow ist eine wichtige Kennzahl zur Bewertung der Finanz- und Ertragskraft eines Unternehmens. Er setzt sich aus den Abschreibungen, dem Jahresüberschuss, den Veränderungn der langfristigen Rückstellungen und den Steuern auf Einkommen und Ertrag zusammen.

Chart. Grafische Darstellung der Kursverläufe und Umsatzverläufe von Wertpapieren, Börsen oder Branchen. Sie bilden die Grundlage der technischen Analyse

Chartanalyse. Die Chartanalyse geht davon aus, dass sich aus der grafischen Aufbereitung und den Kursverläufen der Vergangenheit die zukünftige Entwicklung prognostizieren lässt.

Clearing. Institutionell gesicherte Verrechnung von gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten der Clearingteilnehmer. Nur die Differenzen werden durch Zahlungen ausgeglichen

Clearingstelle. Eine Clearingstelle ist eine Organisation an einer Terminbörse, die sich bei Vertragsabschluss zwischen Käufer und Verkäufer einschaltet und die Erfüllung des Geschäfts garantiert. Neben dieser Funktion ist die Clearingstelle auch für die Abrechnung der getätigten Geschäfte zuständig

Convertible Bond. Industrielle Wandelschuldverschreibung, deren Inhaber das Recht haben, die Wandelanleihe in Aktien der Gesellschaft zu wandeln.

Copyright. Das Copyright ist das amerikanische Bezeichnung für Urheberrechte an Werken der Tonkunst, Literatur, Fotografie und bildenden Kunst

Corner. Spekulative Börsenaktion, bei der eine künstliche Verknappung durch den möglichst vollständigen Aufkauf eines Wertpapiers auf dem betreffenden Markt erzeugt wird. Spekulanten, die Leerverkäufe vorgenommen haben, werden in die Ecke gedrängt und gezwungen, jeden Preis zu zahlen, um ihre Vertragsverpflichtungen erfüllen zu können

Corporate Design. Das Corporate Design soll das Unternehmen nach innen und außen als Einheit erscheinen lassen. Es ist das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens im Rahmen der Unterstützung der Corporate Identity. Zum Corporate Design zählt z.B. das Design des Firmenlogos, Hausfarbe etc

Corporate Identity. Mit dem Konzept der Corporate Identity soll die Etablierung des Unternehmens und vor allem die Positionierung der Firmen-Identität erreicht werden. Der Markenname bzw. Firmenname soll sich im Kopf des Kunden manifestieren und für die Produkte stehen

Cost Average. Ausdruck bei Investmentfonds, der besagen soll, das derjenige, der regelmäßig den gleichen Anlagebetrag investiert, bei schwankenden Preisen der Fondsanteile im Laufe der Zeit ein besseres Ergebnis erzielt als derjenige, der stets die gleiche Zahl von Anteilen erwirbt

Coupon. Der Coupon ist Bestandteil des Bogens und ein Zins- oder Dividendenabschnitt. Durch die Couponeinreichung erfolgt die Gutschrift der Dividende bzw. des Zinsbetrags

Courtage. Maklergebühr für durchgeführte Wertpapiertransaktionen

Covered Warrant. Covered Warrants verbriefen in der Regel nicht das Recht zum Bezug von Aktien der emittierenden AG. Der Emittent von Covered Warrants besitzt entweder selbst größere Bestände der Aktien, auf die er Warrants ausgibt, oder er hat sie bei Dritten hinterlegt

Crash. Plötzlicher massiver Kurseinbruch von Wertpapieren auf breiter Front

Cum. Abgeleitet vom lateinischen Wort für "mit". Beispiel: Optionsanleihen können an der Börse "cum" oder "ex" gehandelt werden. Bei "Ex"-gehandelte Optionsanleihen werden Anleihe und Optionsschein seperat voneinander gehandelt. Der Optionsschein wird als vollwertiges Wertpapier behandelt