DAG. Abk. für Deutsche Angestellen-Gewerkschaft Darlehen. Eine Datenbank ist eine Sammelstelle für Daten bzw. Dateien. und ist in einem Computer gespeichert Datenfernübertragung (DFÜ). Datenübertragung über Fernmeldewege zwischen Rechnern oder zwischen Rechnern und Datenstationen Dauerauftrag. Auftrag des Kunden an die Bank, laufend bestimmte Überweisungen aus seinem Konto durchzuführen DAX. Deutscher Aktienindex. Börsentäglich fortlaufend berechneter Index. Der DAX repräsentiert die Enwicklung der Kurse der 30 wichtigsten deutschen Aktien (Adidas, Allianz, BASF, Bayer, Bayerische Hypo-Vereinsbank, BMW, Commerzbank, Daimler-Chrysler etc.). Debitor. Schuldner Deckungsfähige Wertpapiere. Wertpapiere, die im Rahmen der Offenmarktpolitik gekauft oder verkauft werden dürfen Deckungsgeschäft. Für ein zu erfüllendes Geschäft wird "Deckung" angeschafft, indem der Schuldner die entsprechenden Wertpapiere erwirbt Deckungskauf. Anderweitige Beschaffung durch den Besteller einer Sache, die der säumige Schuldner auch nach Ablauf einer angemessenen Nachfrist nicht geliefert hatte Defizit. Fehlbetrag, der sich z.B. auf einem Kassenkonto ergibt oder beim öffentlichen Haushalt, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen Deflation. Unterversorgung der Wirtschaft mit Geld. Die Preise sinken, der Geldwert steigt. Es kommt zu einem Ungleichgewicht zwischen dem Güterangebot und dem Geldwert Degressiv. Bei der degressiven Abschreibungsmethode wird im Anschaffungsjahr stärker abgeschrieben, als in den Folgejahren. Dadurch wird der starke Werteverfall von Gütern in den ersten Jahren von der degressiven Abschreibung, im Gegensatz zur linearen Abschreibung, berücksichtigt Delta. Kennzahl für die Schwankungsanfälligkeit eines Optionsscheins gegenüber Kursveränderungen des Basisinstruments Depot. Gesamtheit aller Wertpapiere eines Anlegers Depotauszug. Detailliertes Verzeichnis aller im Depot befindlicher Wertpapiere Depotgebühren. Gebühren, die die Bank ihren Depotkunden für die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren in Rechnung stellt Depression. Niedergangsperiode im Konjunkturzyklus. Klassische Kennzeichen: Sinkende Unternehmer- und Arbeitnehmereinkommen, Arbeitslosigkeit, sinkende Preise etc Derivate. Sammelbegriff für Finanzinstrumente, die von anderen Anlageobjekten abgeleitet sind, und deren Kurse von der Preisentwicklung dieser Objekte in hohem Maße abhängig sind. Beispiel: Die Kursentwicklung eines Optionsscheins hängt im großen Maße von der Kursenwicklung des zugrundliegendem Basisinstrument ab Devisen. Ausländische unbare Zahlungsmittel (Scheck, Wechsel etc.) Disagio. Differenz zwischen Nominalwert und geringerem Kurswert bzw. Preis (Abgeld oder auch Abschlag). Discount-Broker. Etablierte Finanzdienstleister, die die Abwicklung von Wertpapieraufträge anbieten und das zu deutlich besseren Konditionen als "normale" Kreditinstitute. Dafür muss der Kund jedoch einen stark reduzierten Service und fehlende Beratung in Kauf nehmen Diskontsatz. Der von der Europäischen Zentralbank festgelegte Zinssatz, der den Banken beim Ankauf von Wechseln in Rechnung gestellt wird Diskriminierung. Ungerechte Benachteiligung von Handelspartnern z.B. durch die Gewährung von Vorzugsrechten einem anderem Handelspartner gegenüber Distribution. Verteilung des Volkseinkommens bzw. des Sozialprodukts auf die einzelnen Produktionsfaktoren oder auf die einzelnen Haushalungen Diverzifikation. Streuung des vorhandenen Anlagekapitals auf verschiedene Investments zwecks Risikominimierung. Je kleiner der Depotanteil eines einzigen Investments, desto geringer die Auswirkungen bei starken Wertverlusten auf das Gesamtdepot Dividende. Der auf die einzelnen Aktien entfallende Anteil vom Bilanzgewinn, ausgedrückt in Euro pro Mindestnennwert oder in Prozenten des Nennwerts Dividendenabschlag. Am Tag der Dividendenausschüttung reduziert sich der Aktienkurs um die Höhe der Bruttodividende. Die Notierung erfolgt "ex Dividende Doppelte Buchführung. Jeder Geschäftsvorfall berührt zwei Konten, die im Buchungssatz genannt werden (Soll- und Habenbuchung) Dow Jones Industrial Average. Weltweit anerkannter Aktienindex, der aus den 30 stärksten US-Industrieunternehmen besteht und der sich aus der Addition dieser Werte und anschliessende Multiplikation mit einem bestimmten Faktor errechnet. Die Werte im Dow Jones Industrial Average sind nicht nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Dumping. Verkauf ins Ausland unter dem Selbskostenpreis um der billigste Anbieter am Markt zu sein. Die Verluste werden oft durch höhere Inlandspreise ausgeglichen Duplikat. Abschrift eines Schriftstücks oder eines Dokuments DVFA-Ergebnis. Schema zur Berechnung des Jahresfehlbetrages bzw. -überschusses eines Unternehmens; von der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung entworfen Dyopol. Form der unvollständigen Konkurrenz, bei der eine Ware von nur zwei Anbietern offeriert wird. Das Dyopol ist die Vorstufe des Monopols. |