IBEX. Der IBEX ist der wichtigste spanische Aktienindex. Er umfaßt die 35 wichtigsten spanischen Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung Illiquidität. Mangel an liquiden, d.h. kurzfristig verfügbaren Zahlungsmittel IMF. International Monetary Fund = Internationaler Währungsfond (IWF) Immobilien. Unbewegliche Sachen, insbesondere Grundstücke Immobilienfonds. Das Fondsvermögen setzt sich aus Grundstücken und Gebäuden zusammen. Die Fondsanteile werden in Investmentzertifikaten verbrieft. Ein Immobilienfonds kann offen oder geschlossen sein. Bei geschlossenen Fonds besteht eine Begrenzung der Anteile. Der Fonds wird geschlossen, wenn alle Anteile "verkauft" sind. Offene Fonds hingegen geben ständig neue Anteile aus Implizierte Volatilität. Gibt in Prozent die von den Marktteilnehmern erwartete Schwankungsbreite eines Basiswertes an Import. Einfuhr von Gütern und Leistungen aus dem Ausland inc. (incorporation). Amerikanische Bezeichnung für eine Firma in der Form einer AG incoterms. Zusammenstellung der internationalen Regeln für die Auslegung von Handelsbräuchen Index. Ein Index ist eine Größe, die die Entwicklung einer bestimmten Gruppe von Wertpapieren (oder anderen Sachen) mißt Indossament. Der Indossator überträgt die Rechte aus einem Orderpapier durch sein Indossament an einen Dritten Industrieobligationen. Anleihen privater Industrieunternehmen Inflation. Zustand der Wirtschaft, der vor allem durch ständige Preissteigerungen = Geldentwertung gekennzeichnet ist Infrastruktur. Öffentliche Einrichtungen, die eine Grundvoraussetzung für das wirtschaftliche Leben sind (Straßen, Kanäle, Bildungsinstitutionen etc.) Inhaberaktie. Auf den Inhaber lautende Aktie, die durch Einigung und Übergabe einfach übertragen werden kann. Inhaberaktien anonymisieren den Inhaber gegenüber der Gesellschaft, da diese nicht überprüfen kann, wer im Besitz der Aktien ist Innerer Wert. Der innere Wert gibt den tatsächlichen Wert eines Optionsrechts bei der Ausübung an. Optionsscheine mit positivem inneren Wert liegen im Geld, Optionsscheine mit negativem inneren Wert liegen aus dem Geld. Beträgt der innere Wert genau oder fast genau Null, so notiert der betreffende Optionsschein am Geld Innovation. Neuentwickelte Technologie in der Produktion oder der betrieblichen Organisation Insider. Ein Insider ist eine Person, die aufgrund ihrer beruflichen Stellung kursrelevante Informationen über eine AG früher als die Öffentlichkeit erfährt. Insider werden in Primär- und Sekundärinsider unterteilt. Primärinsider ist, wer: als Mitglied des Geschäftsführungs- oder Aufsichtsorgans oder als persönlich haftender Gesellschafter des Emittenten oder eines mit dem Emittenten verbundenen Unternehmens, aufgrund seiner Beteiligung am Kapital des Emittenten oder eines mit dem Emittenten verbundenen Unternehmens oder aufgrund seines Berufes oder seiner Tätigkeit bestimmungsgemäß Kenntnis von einer nicht öffentlich bekannten Tatsache hat, die sich auf den Emittenten von Insiderpapieren oder auf Insiderpapiere selbst bezieht und geeignet ist, im Falle ihres öffentlichen Bekanntwerdens den Kurs erheblich zu beeinflussen (Insidertatsache). Sekundärinsider ist, wer ohne Primärinsider zu kennen, Kenntnis von einer Insidertatsache hat. Unerheblich dabei ist, wie er diese Kenntnis erworben hat Insiderinformationen. Insiderinformationen können Kenntnisse über Ertragsveränderungen, geplante Kapitalmaßnahmen, Dividendenpolitik und Änderungen in der Unternehmensstruktur sein Insiderpapiere. Börsennotierte Wertpapiere von Unternehmen, über die Insider kursrelevante, der interessierten Öffentlichkeit noch nicht bekannte Informationen besitzen Insolvenz. Zahlungsunfähigkeit, Bankrott Interimsdividende. Zwischendividende, die während des Geschäftsjahres, meist quartalsmäßig, ausgeschüttet wird, wodurch die Gesamtdividendenausschüttung in vier gleich großen Teilen erfolgt Intervention. Eingreifen von Interessenten oder Interessengruppen mit dem Ziel, den Kurs bestimmter Papiere zu stützen oder in anderer Weise zu beeinflussen Intraday-Handel. Handel von Wertpapieren, Devisen oder Derivaten, der innerhalb eines Börsentages stattfindet, zum Handelsschluß sind alle Positionen glattgestellt, d.h. verkauft Inventar. Mengen- und wertmäßiges Verzeichnis aller Vermögensgegenstände und aller Schulden eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt Inventur. Tätigkeit der Aufnahme des Inventars durch zählen, messen und wiegen am Bilanzstichtag Die permanente Inventur erfordert eine ordnungsgemäße Lagerbuchführung, die durch regelmäßige Fortschreibung der Zu- und Abgänge jederzeit eine genaue Feststellung der Lagerbestände gewährleistet Investition. Zielgerichtete, langfristige Kapitalbindung zur Erwirtschaftung zukünftiger autonomer Erträge. Bei Investitionen wird i.d.R. flüssiges, liquides Kapital in festes Kapital (Maschinen, Werkzeuge, Modernisierung) umgewandelt IPO-Norm. Die "IPO-Norm" umfaßt vier Forderungen an Börsenkandidaten und deren Banken und stellt eine Art Gütesiegel für Neuemissionen dar. Damit sollen Anlegern bessere Informationsmöglichkeiten und mehr Transparenz geboten und damit Entscheidungen für oder gegen eine Zeichnung erleichtert werden. Die erste Forderung betrifft den Verkaufsprospekt. Dieser sollte zwei Wochen vor Beginn der Zeichnungsfrist den Anleger verfügbar gemacht werden. Spätestens eine Woche vor Zeichnungsbeginn muß der Prospekt im Internet zugänglich gemacht werden. Wird dieser rechtzeitig veröffentlicht, sind damit automatisch die zweite und dritte Forderung des SdK nach der Offenlegung der Haltefristen der Altaktionäre und die Beteiligung bzw. Abgabequote der Emissionsbanken beim IPO erfüllt. Diese beiden Forderungen müssen zwingend im Verkaufsprospekt veröffentlicht werden. Die vierte Forderung betrifft die Verpflichtung, den Zuteilungsschlüssel nach Abschluss der Emission offenzulegen. Allerdings ist die IPO-Norm nicht als Kauf- oder Zeichnungsempfehlung des SdK zu verstehen, denn eine erfüllte IPO-Norm kann nicht den Erfolg einer Neuemission garantieren |