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Stichwort:

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Rabatt. Preisnachlass. Der Rabatt wird in Prozent des Preises ausgedrückt und wird meist als Prämie beim Bezug von größeren Mengen eines Gutes gewährt

Rating. Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Schuldners

Rationalisierung. Inbegriff aller Maßnahmen, die eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit bezwecken

Realisierung. Glattstellen eines Wertpapierengagements zur Sicherstellung von Gewinnen bzw. zur Begrenzung von Verlusten

Realkredit. Jeder Kredit, der durch Sicherungsübereignung oder Verpfändung von Vermögen gesichert ist. Im engeren Sinne wird vor allem der Immobiliarkredit als Realkredit bezeichnet

Reallast. Belastung eines Grundstücks in der Weise, dass an den Begünstigten wiederkehrende Leistungen aus dem Grundstück zu entrichten sind

Rechnungswesen. Finanzbuchhaltung einschliesslich Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Rechtsfähiger Verein. Vereine mit Rechtsfähigkeit, erworben durch Eintragung in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts

Rechtsfähigkeit. Rechtsfähigkeit ist die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein. Rechtsfähig sind alle natürlichen und juristischen Personen

Reflation. Kompensation von Inflation durch Steigerung des Geld- und Kreditumlaufs

Regress. Recht des Inhabers eines notleidenden Wechsels, gegen seine Vormänner Rückgriff zu nehmen. Alle Wechselverpflichteten, die den Wechsel indossiert haben, haften dem Inhaber als Gesamtschuldner

Rektaklausel. Durch die Rektaklausel wird die Weitergabe des indossierten Papiers untersagt. Die Rektaklausel wird als negative Orderklausel bezeichnet ("nicht an Order")

Rektascheck. Scheck mit Rektaklausel

Rendite. Ertrag eines Wertpapiers in Relation zum investierten Kapital

Rentabilität. Verzinsung des eingesetzten Kapitals = in Prozent ausgedrücktes Verhältnis des Gewinns zu den eingesetzten Mitteln

Renten. Bezeichnung für alle festverzinslichen Wertpapiere

Rentenmarkt. Markt der festverzinslichen Wertpapiere an der Börse

repartieren. Anteilsmäßige Zuteilung der Stücke bei einer überzeichneten Emission an die Zeichner

Restschuldversicherung. Eine Risikoversicherung mit fallender Versicherungssumme zur Sicherung der Restschuld von Tilgungshypotheken beim Tod des Schuldners. Die Reskreditversicherung sichert auch Erwerbsunfähigkeit und Arbeitslosigkeit ab

Reverse-Split. Im Gegensatz zu einem Aktiensplit werden mehrere Aktien zu einer zusammengefasst. Bei einem Reverse-Split im Verhältnis 1:10 bilden z.B. je 10 "alte" Aktien eine neue Aktie. Dadurch erhöht sich optisch der Wert der Aktien

Revision. Prüfung bzw. Überwachung einer Unternehmung oder einzelner Unternehmens- bzw. Betriebsteile durch einen Revisor

Rezession. Rezession bezeichnet die Phase im Konjunkturverlauf, in die Wachstumsraten rückläufig sind

Risiko. In der Ungewissheit der zukünftigen Entwicklung begründete Gefahr, bei geschäftlichen Unternehmungen Verluste zu erleiden

Rücklagen. Teil des Eigenkapitals einer Unternehmung . Man unterscheidet stille und offene Reserven. Stille Reserven entstehen durch Überbewertung der Passiva oder Unterbewertung der Aktiva. Offene Rücklagen können gesetzliche Rücklagen oder freiwillige Rücklagen sein

Rückstellungen. Rückstellungen sind nicht Teil des Eigenkapitals, sondern Verbindlichkeiten, die für Aufwendungen gebildet werden, deren Höhe und Fälligkeit am Bilanzstichtag noch ungewiss sind

Rückzahlung. Gesamtbetrag, den ein Schuldner an den Gläubiger zurückzuzahlen hat

Run. Ansturm zahlreicher Kunden, hervorgerufen durch plötzliches Misstrauen, die ihr Bankguthaben abheben wollen. Nimmt der Run stark zu, so kann er zur Zahlungsunfähigkeit der Bank führen, da eine Bank nur einen Teil ihrer Verpflichtungen in bar zu unterhalten pflegt