Wachstumswert. Bezeichnung für Aktien eines Unternehmens, die sich durch überschnittliches langfristiges Ertragspotential auszeichnen. Kennzeichen für Wachstumswerte sind innovative Produkte, starke Expansion und hoher Aufwand für Forschung und Entwicklung Währung. Das gesetzliche, in einem Staate bestehende Geldordnung Währungsparität. Gleichheit des Wechselkurses zwischen zwei Währungen Währungspolitik. Innbegriff aller staatlichen Maßnahmen, die der Beeinflussung des inneren und äußeren Wertes einer Währung dienen. Ziel der Währungspolitik ist die Erhaltung und die Stärkung der Stabilität der eigenen Währung Währungsreform. Neuordnung des Geldwesens in einem Staat Wall Street. Straße in Manhattan, in der die New Yorker Börse (New York Stock Exchange = NYSE) beheimatet ist Wandelanleihe. Anleihe einer AG, die dem Gläubiger das Recht auf Wandlung der Anleihe in Aktien der AG innerhalb einer bestimmten Frist einräumt. Der Zinssatz der Wandelschuldverschreibung ist im Vergleich zu anderen Anleihen geringer. Beu Ausübung des Wandlungsrechts erlischt der Rückzahlungsanspruch des Gläubigers und das Fremdkapital wandelt sich in Eigenkapital Wandlung. Umtausch der Anleihe in Aktien des Unternehmens Wandlungsbedingungen. In den Wandlungsbedingungen sind die Umstände einer Wandlung festgelegt. Insbesondere wird das Wandlungsverhältnis, die Wandlungsfrist und der Wandlungspreis festgelegt Wandlungspreis. Der Preis, den der Inhaber einer Wandelanleihe bei Wandlung zusätzlich zu entrichten hat. Der Wandlungspreis wird in den Wandlungsbedingungen festgelegt und kann z.B. an den Zeitpunkt der Wandlung geknüpft werden (Je früher, desto billiger) WAP. (Wireless Application Protocol) ist ein Übertragungsstandard mit dem es möglich ist, Informationen aus dem Internet auf ein Endgerät (z.B. auf ein Handy-Display) zu laden Warentermingeschäft. Termingeschäfte in Handelswaren (Kaffee, Metall, Öl etc.). Lieferung, Abnahme und Bezahlung werden zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart Warrant. Internationale Bezeichnung für Optionsscheine Wechsel. Der gezogene Wechsel ist eine unbedingte Anweisung des Ausstellers an den Bezogenen, eine bestimmte Geldsumme an einem bestimmten Zeitpunkt an den durch die Wechselurkunde als berechtigt Ausgewiesenen zu zahlen. Wenn der Bezogenen auf dem Wechsel seine Schuld anerkennt, indem er den Wechsel annimmt, tritt zur Zahlungsanweisung ein unbedingtes und abstraktes Zahlungsverpsrechen. Der eigene Wechsel ist ein unbedingtes und abstraktes Zahlungsversprechen Wechselkurs. Als Wechselkurs wird der in ausländischem Geldwert ausgedrückte Preis für inländische Geldeinheiten bezeichnet Wechselprotest. Der Wechselprotest ist die amtliche Beurkundung, dass eine Wechselverpflichtung nicht erfüllt worden ist Weltwirtschaftskrise. Bezeichnung für die weltweite Wirtschaftskrise von 1929-1931 Wertpapiere. Wertpapiere verbriefen Vermögenswerte . In börsenfähigen Wertpapieren verbriefte Vermögenswerte können an Börsen und anderen Wertpapiermärkten schnell bewertet, erworben oder verkauft werden. Börsenfähige Wertpapiere dienen der Vermögensanlage und gleichzeitig der Kapitalbeschaffung des Emittenten Wertpapierkennnummer. Sechsstellige Zahl, die Wertpapieren zugeordnet wird und ihre eindeutige Identifizierung vereinfacht. A: Schuldverschreibungen 100 000 bis 199 999: Bund, Länder, Gemeinden 200 000 bis 349 999: Emissionsinstitute 350 000 bis 399 999: Industrieunternehmen 400 000 bis 499 999: ausländische Emittenten B: Aktien, Optionsscheine, Kuxe 500 000 bis 789 999: Industrieunternehmen 790 000 bis 799 999: Kuxe 800 000 bis 819 999: Banken 820 000 bis 839 999: Verkehrsunternehmen 840 000 bis 846 939: Versicherungen C: Sonstige 847 000 bis 849 939: inländische Investmentzertifikate 850 000 bis 879 999: Auslandsaktien 880 000 bis 909 999: Bezugsrechte 910 000 bis 939 999: Junge Aktien 940 000 bis 969 999: Jüngste Aktien 970 000 bis 979 999: ausländische Investmentzertifikate 980 000 bis 999 999: Immobilienzertifikate Widerstandslinie. Bereich, in den der Kurs z.B. eines Wertpapiers bereits mehrmals angestiegen ist, um sich anschließend wieder zu korrigieren; wird dieser Widerstandsbereich dann doch durchstoßen, wird er zur Unterstützungslinie Wiederbeschaffungskosten. Wiederbeschaffungskosten sind Kosten, die aufgewendet werden müssen, um ein Gut zu ersetzen. Sinkende Kaufkraft bedeutet höhere Wiederbeschaffungskosten. In der Bilanz werden Güter mit dem Wiederbeschaffungswert bewertet Window-Dressing. Eine gesetzlich nicht reglementierte Art der Kursmanipulation durch Kapitalanlagegesellschaften oder andere Kapitalsammelstellen, die vor Bilanz- und somit Bewertungsstichtagen dazu dient, die Kurse nach oben zu treiben, um "Bilanzkosmetik" zu betreiben Wirtschaftliche Güter. Wirtschaftliche Güter sind knappe Güter, die nicht in unbegrenzter Anzahl zur Verfügung stehen Wucher. Nichtiges Rechtsgeschäft, bei dem Erwerber unrechmäßig benachteiligt wird,da der Preis einer Ware in keinem Zusammenhang mit der gebotenen Leistung steht, also völlig überteuert ist |