So schafft man die Externenprüfung - Tipps zum erfolgreichen Abschluss

Manchmal verbaut man sich vielleicht ungewollt die Zukunft, weil man keine Lust auf eine Ausbildung hatte. Es kann aber auch sein, dass die Ausbildung in einem anderen Beruf gemacht wurde und man jetzt aber einen Richtungswechsel einschlagen möchte.

Fakt ist aber auch, dass ohne abgeschlossene Abschlussprüfung auch kein Vorwärtskommen in einem Beruf möglich ist. Doch das soll kein Hindernis sein, denn man kann durch eine Externenprüfung einen Abschluss nachholen und so zum Facharbeiter werden oder den Gesellenbrief erwerben. Der Weg dahin ist aber steinig und man muss sich wirklich hinsetzen und etwas tun, damit die Externenprüfung auch erfolgreich abgeschlossen wird.

Ein gutes Zeitmanagement ist wichtig
Im Gegensatz zur normalen Ausbildung, bei der auch die Berufsschule besucht wird, muss sich der Prüfung für die Externenprüfung alles selbst beibringen. Das bedeutet, nach der Arbeit auch wirklich die Zeit zum Lernen zu finden, denn es müssen in der Regel drei Lehrjahre Berufsschule in Eigenregie erlernt werden.

Somit ist es ratsam, einen Kalender zu führen und sich feste Zeiten zum Lernen einzuplanen. Dies sind feste Termine, die durch nichts gestört
werden sollten. Natürlich muss das auch mit der Arbeitszeit klappen, denn die Arbeit sollte wegen der anstehenden Prüfung nicht vernachlässigt werden. Vielleicht kann man mit dem Arbeitgeber aber auch eine Vereinbarung treffen, um so etwas mehr Zeit fürs Lernen zu gewinnen.

In Etappen lernen ist einfacher
Es macht keinen Sinn, sich auf die Bücher zu stürzen und alles möglichst schnell zu verschlingen. Das Gelesene gerät schnell wieder in Vergessenheit. Besser wäre es, sich einen Plan von vier Wochen zu schreiben und darin festzuhalten, bis zu welchem Kapital man sich vorarbeiten möchte. Dabei sollte aber auch ein wenig Zeit übrig bleiben, um das Erlernte nochmals kurz durchzugehen, bevor es an die nächste Etappe geht. Das Etappenlernen hat auch den Vorteil, dass die Zeit nach hinten nicht zu knapp wird, weil man sich vorher schon alles perfekt bis zur Prüfung aufteilen kann.

Die Familie einbeziehen
Gerade, wenn ein Elternteil vor der Externenprüfung steht, muss die Familie einbezogen werden. Es muss eine Betreuung für die Kinder gesichert sein, damit man in aller Ruhe lernen kann. Auch braucht man einen Rückzugsort, an dem man seine Ruhe hat und in aller Stille seine Unterlagen durchgehen kann. Mit kleinen Kindern ist das Lernen nicht so einfach und oftmals geht so viel Zeit für Nebensächlichkeiten und Störungen verloren, dass der eigentliche Lernplan völlig aus dem Zeitfenster gerät.

Urlaub ist hilfreich
Etwa zwei Wochen vor der anstehenden Prüfung sollte man um Urlaub bitten. Dieser kann gezielt genutzt werden, um nochmals alles durchzuarbeiten und die Bereiche zu festigen, bei denen man beim Lernen Probleme hatte. Die meisten Arbeitgeber haben hiermit kein Problem, weil es auch in ihrem Sinne liegt, dass die Externenprüfung auch bestanden wird.


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